Fluch oder Segen, das Monopol fällt.

Fluch oder Segen? Ich bin mir da noch ziemlich unsicher. War es nun im Westen der Republik immer der TÜV, der technische Änderungen nach Paragraph 21 begutachten durfte und bei uns im Osten die Dekra, so wird nun alles zum liberalen "Überall gibt's Alles".
Das heißt auch GTÜ, KÜS etc. dürfen dann loslegen.
Nun wird es die jenigen geben, die meinen: "Jawoll! Nun renne ich alle ab, bis mir einer von denen mein zerflextes Fahrwerk einträgt".
Das klingt erstmal gut. Es wird sich dann auch schnell rumsprechen bei welcher Prüfstelle öfter mal ein Auge zu gedrückt wird.
Alles spitze! Oder?
Ich denke das Ganze einfach mal weiter.
Es wird genau so laufen wie oben beschrieben. Klar, die Szene ist klein und nicht dumm. Bei der HU hat ja auch fast jeder von uns diesen Prüfer, der bei ihm nicht ganz so streng prüft, oder nicht? 
Das Problem ist wie immer das Geld. Nehmen wir als Beispiel unsere Dekra. Die ist nun hier bei uns der Platzhirsch in Sachen technische Abnahmen. Wenn sich das nun ändert, wandern viele Bastler zu anderen Organisationen ab, wo es vielleicht wirklich einen Prüfer gibt, der Eintragungen schneller möglich macht. Dabei kann es nur einen Verlierer geben, die Dekra.
Und weil das natürlich tief in die Einnahmen des Unternehmens geht, werden sich die Prüfer gegenseitig vor's Brett scheißen. Ab und an hört man es ja schon. Fahrzeuge müssen erneut vorgeführt werden, weil ein Prüfer "aufgeflogen" ist und die Eintragungen anzweifelt werden. Also, wenn es Prüfstationen gibt, die dann noch etwas freundlicher eintragen als andere, nimmt das den anderen die Kundschaft, die Einnahmen und damit die gute Laune. Es folgen Beschuldigungen, eventuell Kontrollen und erneute Abnahmen technischer Änderungen.
Es muss nicht so kommen, aber es könnte so werden. Ich bin der Meinung das nun ordentlich Dreck aufgewirbelt wird, in unserer sonst recht ruhigen Abnahmewelt... Was denkt ihr dazu?